Fit durch die kalte Jahreszeit

Illustration: Runner's World
Illustration: Runner's World

Draußen ist es schweinekalt, windig und schon fast dunkel. Sie möchten aber trotzdem eine Trainingseinheit absolvieren. Sie haben ein Schwimmbad in der Nähe, dann versuchen Sie es einmal mit Aqua-Jogging.

 

Erst einmal im Hallenbad angekommen fragen Sie nach einem Auftriebsgurt. Viele Schwimmbäder bieten Aqua-Jogging Kurse an oder verleihen Gürtel. Im Wasser nehmen Sie eine korrekte Laufposition ein, nur der Kopf ist außerhalb des Wassers, der Körper ist gerade oder leicht nach vorne geneigt. Vermeiden Sie Rückenlage.

 

Laufen ohne Bodenberührung heißt auch kurze Schritte, winkeln Sie das Knie nur leicht an, strecken Sie die Zehen leicht nach unten. Die Arme „schwingen“ in einem leichten Winkel im Ellbogen dicht am Körper vorbei. So können Sie gleichzeitig Ihren Armeinsatz verbessern.

 

Starten Sie mit Laufen auf der Stelle, Kopf, Brust und Hüfte sind aufrecht und bilden eine Linie. Die Trainingsintensivität ergibt sich durch den Kraftaufwand den Sie investieren, je schneller Sie sich bewegen umso höher ist der Wasserwiderstand. Die Pulsfrequenz beim  Aqua-Jogging ist um bis zu 20 Schläge niedriger als bei gleicher, gefühlter Intensität an Land und somit schwieriger zu steuern als Sie es gewöhnt sind.

 

Was können wir mit Aqua-Jogging erreichen ?

Aqua-Jogging wird nicht nur als Ersatztraining für verletzte Läufer genutzt, sondern es eignet sich auch besonders gut zur Gewichtsreduzierung. Untersuchungen habe gezeicht, dass man beim Aqua-Joggen deutlich mehr Kalorien verbrennt als beim Laufen an Land. Somit haben wir ein ideales, gelenkschonendes Training zur Gewichtsreduzierung. Das Training sollte maximal auf eine Stunde ausgedehnt werden.

Informieren Sie sich bei Ihren regionalen Sportverein bzw. Schwimmbad über deren Kursangebot. Aqua-Jogging in der Gruppe macht sehr viel mehr Spaß als alleine.

 

Weitere Vorteile des Aqua-Joggings:

1. Verbesserung des kardiovaskülären Systems, der Kraft und der muskulären Ausdauer.

2. Erhöhung der TRainingsbelastung ohne Verletzungsrisiko

3. Bei einer Laufverletzung besteht die Möglichkeit der Mobilisation der Beine durch Laufen im Wasser während der Behandlungszeit.

4. Belastet alle Muskel des Oberkörpers. Vor allem der Armeinsatz verbessert sich.

5. Erleichtert den Rückfluss des Blutes zum Herz durch den Wasserdruck auf das oberflächliche venöse System der unteren Extremitäten und eine geringere Erweiterung der Venen (der Wasserkontakt dämpft bzw. mildert deutlich die Hauterwärmung und damit das Anschwellen der Venen).

6. Begrent die muskuläre Spannung durch das Nichtvorhandensein der Bodenstoßkräfte.

7. Während der Anstrengungsgrad genauso intensiv wie auf festem Untergrund ist, hat man allerdings den Eindruck einer geringeren Belastung. Dies ergibt sich aus:

Sehr geringer muskulärer Belastung

Besserer venöser Blutrücktransport

Und aus einer geringeren Erwärmung und dem damit begrenzten Flüssigkeitsverlust.

 

Quelle:

www.huenerberg-running.de/pages/deutsch/aquajogging.html

www.runnersworld.de/print/topfit/aquajogging_aquajogging.53233.htm