Metro Group Marathon Düsseldorf 2015

  • Metro Group Marathon Düsseldorf 2015

Zum ersten Mal bekam ich einen Startplatz über das Team Erdinger Alkoholfrei

zugelost und durfte mit meinem Freund  Ulrich aus Düsseldorf starten.

 

Wir wollten die ganze Strecke zusammen laufen und somit bekäme ich eine private Stadtführung. Klasse – Heimvorteil!

 

Die Startunterlagen:

 

Leider hatte ich die Anmeldefrist verpasst (der Gutschein Code war während meines Urlaubs abgelaufen), mein Sponsor arrangierte problemlos eine Nachmeldung.

Somit konnte ich die Startnummer mit meinem Gutschein abholen.

Die Damen am Empfang waren sehr hilfsbereit, leider wurde mein Name nicht der Startnummer zugeordnet, somit erschien auf der Ergebnisliste nur die Nummer - ohne Namen.

Das Malheur konnte montags sehr schnell behoben werden. Danke.

 

Der Lauf:

 

Das Starterfeld wurde in 5 Blöcke  aufgeteilt und befand sich am Jos.-Beuys-Ufer, 

hier erfolgte am Sonntag um 9 Uhr ganz unaufgeregt der Startschuss. Die erste „Schleife“

von 7 km Länge war auch schnell geschafft. Durch unseren Heimvorteil, Ulrichs gesamte Familie

befand sich an der Strecke, sahen wir schon „früh“ bekannte Gesichter.

 

Kurz nach km 9 führt die Strecke zum ersten Mal über den Rhein nach Oberkassel, ein ca. 10 km Rundkurs folgt. Die Stimmung ist gut aber noch verbesserungswürdig. Die Staffeln sind noch nicht unterwegs. Erster Wechselpunkt für die Kollegen (Staffelläufer) ist am Barbarossaplatz bei km 10,8. 

 

Für uns geht es bei km 18 wieder auf die Oberkasseler Brücke Richtung Stadtmitte. Bei km 20

Laufen wir zum ersten Mal auf der KÖ (Königsallee), hier auf der KÖ werden wir unsere kleine Fangruppe viermal treffen. Weiter nach Derendorf und bei KM 27 im Stadtteil Düsseltal am ehemaligen Zoo (der Düsseldorfer Zoo wurde im Krieg zerstört und nicht wieder aufgebaut) vorbei. Zwischen km 30 und 33 sind leider ein paar Baustellen (wenige Zuschauer) und jede Menge Straßenbahnschienen, hier muss man auf die Füße achten. Zurück in die Stadtmitte, noch eine 6km Schleife durch Unterbilk, unter der Rheinkniebrücke durch in Richtung Kö. Jetzt sind nur noch ca. 3 km zu laufen. Das Ziel liegt direkt auf der Unteren Rheinuferpromenade (Rheinwerft), die Zuschauer kommen hier nicht direkt an die Ziellinie, sondern müssen leider Abstand halten und stehen erhöht am Mannesmann- und Rathausufer. Das ist für mich der einzige Wermutstropfen bei einer sehr gelungenen Veranstaltung. Beim Zieleinlauf fehlt mir ein bisschen Applaus!

 

Die Finisher bewegen sich jetzt noch 300 m Richtung Burgplatz und erhalten dort Verpflegung und ihre Kleiderbeutel. Für ausreichend Stärkung ist gesorgt und so kann der Treffpunkt, meistens auf dem Burgplatz bzw. hinter dem Schlossturm, entspannt angesteuert werden.

 

Fazit:

 

Ulrich und ich haben es  tatsächlich geschafft und sind im Gleichschritt über die Ziellinie

gelaufen. Das war ein starkes Stück Arbeit, sich immer wieder auf den Anderen einzustellen und nicht einfach los zu rennen.  Wir haben die letzten Meter sehr intensiv erlebt und die Veranstaltung als Ganzes sehr genossen.

 

 

Ich habe höchsten Respekt vor Läufern, die einen Novizen den ganzen Weg begleiten, Tempo machen, ihm Getränke reichen, Mut zu sprechen und ihn über die Ziellinie „begleiten“. Danke, dass es solche Kammeraden gibt.