Nie ohne Strümpfe in die Schuhe

Nie ohne Strümpfe in die Schuhe, immer lange genug ausruhen!

Dies ist die Überschrift eines Artikels über Laufen bzw. den schädlichen Nebenwirkungen des Laufens in der Medical Tribune vom 25.Sept 2009.

Frau Dr. Stefanie Kronenberger nimmt Stellung zu Risiken und chronischen Schäden die durch Laufen entstehen können. Hier wird auf Über- und Fehlbelastungen hingewiesen, die statistisch 2,5 bis 5,8mal pro 1000 Laufstunden zu Verletzungen führen. Dies sind vor allem Tendopathien der Achillessehne, Schmerzen im Bereich der Patella und „Shin splints“, auch Schienbeinkantensyndrom genannt, Stressfrakturen am Mittelfußknochen, Calcaneus und Schienbein.

Personen, die mit nicht ausgeheilten Verletzungen laufen sind natürlich besonders gefährdet. Je höher der Trainingsumfang (60 – 100 km/Woche) und vor allem je schneller der Umfang und die Intensität erhöht wird, umso mehr kann die Verletzungsgefahr zunehmen. Bei Laufunerfahrene sind die ersten drei Jahre mit erhöhtem Risiko belastet, auch wird auf die Gefahr bei Wettkämpfen hingewiesen. Keinen eindeutigen Einfluss auf Schäden an Knochen, Muskulatur, Bänder und Sehnen habe der BMI, das Alter oder das Geschlecht; lediglich Stressfrakturen kämen bei Frauen häufiger vor.

Zur Prävention wird empfohlen: Stufenweise Belastungsaufbau, Laufschulung und geeignete Trainingsplanung. Wichtig sei es, einen Wechsel von Be- und Entlastungen einzuhalten und dem Körper genügend Zeit zur Regeneration zu lassen. Besteht eine Infektion soll das Training ausgesetzt werden.
Oft sollen auch Kleinigkeiten eine Rolle spielen, wie mit nackten, klammen Füßen in Laufschuhen eine Marathon laufen, dies führt zu Blasen und Scheuerwunden und kann somit zu Trainingspausen führen.

Siehe: http://www.medical-tribune.de/patienten/magazin/24696/

Fazit: Bevorzugen Sie periodisches Training, erhöhen Sie Ihren Laufumfang maximal 10% pro Woche und leisten Sie sich einen individuellen Trainingsplan. Stabilisieren Sie Ihren Körper, machen Sie Krafttraining und suchen Sie sich einen erfahrenen Trainer.

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