Schweißgeruch in der Sportwäsche – C30 Sport Hygiene Tabs

Wahrscheinlich ist das euch allen schon passiert, Ihr freut euch auf einen Wettkampf und seid auf dem Weg zum Start. Sitzt in einem öffentlichen Verkehrsmittel oder einem vom Veranstalter organisierten Bus, neben euch ist noch ein Platz frei und ein Kollege gesellt sich zu euch. Erst herrscht Freude vor, vielleicht wird die Fahrt doch nicht so langweilig. Eine gute Konversation wäre jetzt genau das richtige. Aber nein, der Laufkollege, oder seine Kleidung riecht als wäre er schon über die Ziellinie gelaufen. Die Fenster sind nicht zu öffnen und so muss ich den ganzen Weg diesen schrecklichen Geruch ertragen.

Wie kann ich waschen , damit ich das meinem Sitznachbar nicht das gleiche antue?

Bei der Präsentation seiner neuen Laufkollektion habe ich Andrè Kossmann über „Geruchsprobleme“ bei Sporttextilien befragt und für mich erstaunliche Antworten erhalten:

„Das Geruchsproblem hat man hauptsächlich bei Polyester-Fasern. Polyester ist in der Regel das billigste Garn am Markt, es lässt sich leicht verarbeiten, gut färben und man kann damit schöne Strukturen stricken. Aber es stinkt eben ziemlich schnell!“

Da erkenne sogar ich den Unterschied, meine Laufjacke VTL 3,0 Membran kann ich mehrmals tragen ohne Geruchsbelästigung, aber manche Finisher-Shirts sind nach einmaligem „einölen“ kaum noch zu ertragen.

„Die Industrie versucht dann mit Dingen wie z.B. Silberionen dem Geruch Herr zu werden. Grundsätzlich funktioniert das auch, allerdings werden Silberionen in der Regel mittels einer sog. Ausrüstung auf den Stoff aufgebracht. Wie z. B. eine Imprägnierung bei Jackenstoffen und das bedeutet, nach 10-15 mal Waschen ist die Ausrüstung ausgespült und dann riecht es wieder. Ursache für den Geruch sind übrigens Bakterien und die lieben vorzugsweise Polyester.“

Warum riechen deine Produkte nicht, arbeitest du mit „Geruchsstoppern?“

“ Fast, wir werben seit diesem Jahr verstärkt mit unseren ULTRA LITE Stoffen, die ganz ohne Polyester auskommen (Mischung aus Polyamid und Lycra). Der Stoff ist etwas teurer, aber es lohnt sich. Inzwischen haben selbst die Innenslips unserer Shorts einen Stoff auf Polyamid-Basis.“

Andrè gibt auch gleich Pflegetipps für Funktionskleidung:

Eigentlich ist die Pflege von Laufbekleidung ganz einfach. So wie es auch in jedem unserer KOSSMANN Kollektionsteile steht:
„Spaß am Laufen und Spaß am Reinigen. Einfach bei 30 Grad mit einem Feinwaschmittel in der Waschmaschine waschen. Keine Handwäsche.“
Das klappt auf jeden Fall. Trotzdem kommen bei meinen Vorträgen zum Thema Lauftextilien immer jede Menge Fragen. Warum kein Sportwaschmittel? Reichen 30 Grad statt 40 oder 60 Grad? Kann ich alles zusammen waschen? Und überhaupt: warum riechen meine Laufsachen nach einer Weile immer so?
Aus vielen Waschversuchen, eigener Lauferfahrung und den Tipps der Stoffhersteller habe ich jetzt für Euch einige Pflegetipps zusammengestellt.

Maschinenwäsche statt Handwäsche
Um es vorab zu sagen. Handwäsche ist nicht verboten. Nur das Auswringen danach. Das mögen die in den meisten Lauftextilien verwendeten Elasthangarne überhaupt nicht. Sie werden beim Auswringen überdehnt und so leiern Eure Lauftextilien schnell aus. Also: wenn Handwäsche, dann aber ohne Auswringen, nur Ausdrücken
Einfacher, bequemer, schonender und vermutlich besser für die Umwelt ist die Maschinenwäsche. Bei 30 Grad wird der Schmutz von Funktionsfasern durch die waschaktiven Substanzen der Waschmittel schnell gelöst und abtransportiert. Ein Maschinen-Expressgang mit hoher Schleuderzahl und wenig Wasser (unsere Produkte überleben auch 1600 Umdrehungen) reicht völlig aus.

30 Grad statt 40 oder 60 Grad
Es gibt gleich mehrere Gründe warum 30 Grad reichen.

1. es spart Strom und Wasser
2.niedrigere Temperaturen schonen die Textilien
3.im Gegensatz zu Baumwolle bleibt Schmutz außen an der Funktionsfaser, wird nicht aufgenommen. So kann leichter auch bei niedrigen Waschtemperaturen wieder ausgespült werden
4.waschaktive Substanzen reinigen schon bei 20 Grad

Feinwaschmittel statt Universalwaschmittel (Vollwaschmittel)
Universalwaschmittel (Vollwaschmittel) enthalten Bleichmittel. Die mögen Funktionsfaser nicht, mit der Zeit sehen die schönen Farben dann eher bleich aus (wie der Name ja bereist erahnen lässt). Manche Universalwaschmittel enthalten auch gleich einen Weichspüler. Den mögen Lauftextilien aus Funktionsfasern erst recht nicht. Er mag Handtücher weich machen, Lauftextilien raubt er durch seine Vernetzung der Stoffstruktur die Atmungsaktivität. Außerdem greift er mit der Zeit möglicherweise die empfindlichen Funktionssfasern an. Also Hände weg von Universalwaschmitteln und Weichspüler.

Kein Sportwaschmittel?
Wozu auch. Feinwaschmittel reicht aus um Funktionstextilien schonend zu reinigen. Sportwaschmittel , als eine Art Feinwaschmittel, machen das auch, reinigen über eine relativ hohe Dosierung von Reinigungssubstanzen und beinhalten oft ein starke Konzentration Parfümstoffen. Parfümstoffe gelten nach Nickel als zweitstärkste Allergene. Wer also eine empfindliche Haut hat, lässt lieber die Finger davon.
Und nicht zuletzt sind Sportwaschmittel nicht ganz billig.
Wir verwenden bei unseren Waschversuchen seit Jahren das DENK MIT Feinwaschmittel von DM Markt und haben damit sehr gute Erfahrung gemacht. Und wer doch lieber Sportwaschmittel verwendet: die Waschmittel es deutschen Herstellers HOLMENKOL riechen angenehm ohne zuviel Parfüm und reinigen prima.

Das klingt eigentlich ganz gut, aber manchmal funktioniert es nicht und das eine oder ander „Billigteil“ riecht doch noch. Damit nicht der ganze Schrank anfängt zu müffeln habe ich verschiedene Sport-Waschmittel, Zusätze wie Essig oder langes einweichen getestet. Positive Ergebnisse bei meinen Lieblings Finisher-Shirts habe ich mit den C30 Hygiene Tabs erreicht. Irgendwie wird der Geruch entfernt oder „ummantelt“. Für mich auf jedem Fall eine Alternative, die zwar etwas teuer ist aber die ich empfehlen kann.

Andrè Kossmann auch auf Facebook :https://www.facebook.com/KossmannLaufDesign/

C30 Hygiene Tabs : Preis 12 Tabletten je nach Lieferant ab 6,99 EUR

Wiederholungstäter-eine Woche Basenfasten

Nach zwei Jahren war es mal wieder Zeit für eine Entgiftung meines „geschundenen“ Läuferkörpers. Basenfasten nach der Wacker Methode war die Idee und so entschlossen wir uns wieder für einen siebentägigen Aufenthalt im Landhotel Riedelbauch.

Natürlich kann man basenfasten auch zu Hause machen, hierfür gibt es genügend Informationen auf der Homepage „bastenfasten – die Wacker Methode“ aber wir wollten Tapetenwechsel.

Sich bekochen lassen, Massagen und Wellness genießen und in der Ruhe des Fichtelgebirges die Seele baumeln lassen. Einfach mal eine Woche Verwöhnung pur. In dem zertifiziertem basenfasten Hotel Riedelbauch, kümmert sich der (Küchen-) Chef persönlich um seine Kunden. Immer wieder frisch zubereitete Salate und Gemüsegerichte, Obst, Suppen, verdünnte Kräutertees und stilles Mineralwasser reduzieren den Säurespiegel im Körper. Weitere „Hilfsmittel“ sind Fußbäder, Leberwickel und Massagen.

Eine Woche völlig frei von tierischen Proteinen und von Getreide, das kann bei vielen chronischen Erkrankungen zu erheblichen Erleichterungen führen, apropos Erleichterungen, mann kann sogar 1-4 Kg abnehmen. Das war aber nicht mein Ziel und so habe ich immer wieder um Nachschlag gebeten.

Basenfasten ist ein rundum Paket und hierzu gehört ein tägliches Bewegungsprogramm, Entspannung und genügend Schlaf, also einfach mal runter kommen.

Klingt auch für aktive Menschen gut oder? Bei Interesse, klickt euch einfach mal durch die links. Viel Spaß!
Ach ja, auf den Teller gab es ja auch was leckeres , hier ein paar Beispiele:

Mein Basenfasten Sommer 2016

Das Wochenprogramm war ähnlich zu 2016, allerdings hatte ich diesmal keine Trainingseinheiten absolviert. Drei Mal täglich Wandern war allerdings Pflicht, somit kam auch Haylie zu ihrem Recht.

Rückblick auf das Läuferjahr 2017

Im Rückblick bleibt meistens nur das Positive, negatives wird oft verdrängt oder manchmal nur verklärt und es erscheint dann doch nicht mehr so schlimm wie zuerst angenommen. Mein Sportjahr 2017 war aus meiner Sicht durchwachsen, zwar habe ich alle mein Läufe gefinished, aber entweder die (Zeit-)Ziele verfehlt, wer will schon immer Bestzeit laufen, oder der Wettkampf hat nicht das gehalten was ich mir von ihm versprochen habe.

Mein erster „Auftritt“ im Frühjahr war sogleich der gefühlte Höhepunkt des Jahres, der Barcelona Marathon. Eine super interessante Stadt, begeisterungsfähige Zuschauer, schon am Start (8:30 Uhr) wurden die Läufer angefeuert, perfektes Wetter, beste Organisation und vor allem waren wir mit Freunden unterwegs. Ich vergebe für dieses Wochenende 10 von 10 Punkten. Nachmachen empfehlenswert!

Gute Planung gepaart mit viel Motivation, so sollte sich auch 2017 wieder zu einem super Jahr entwickeln. Um mit Ulrich den „Paarlauf – 100 km Biel“ absolvieren zu können, habe ich mir eine Startnummer in Mainz gekauft. Nochmal 42.195 Meter unter Wettkampfbedingungen als Testlauf absolvieren und dann vier Wochen später gut vorbereitet in die Schweiz zu fahren.

Warum 56 km? Einer meiner Träume ist der Two Ocean Marathon in Südafrika. Hier wird „gun to gun“ gelaufen. Heißt:das Ziel wird nach einer bestimmten Zeit geschlossen und falls du nur ein paar Meter zu spät bist – Pech. Also möchte vor der Anmeldung gerne wissen ob die alten Knochen auch diese Belastung aushalten und ich nicht vor Torschluss zusammen breche.

Jedenfalls haben Ulrich und ich die Herausforderung gemeistert, wobei gemeistert eher übertrieben ist. Ich habe jede Menge Lehrgeld gezahlt, aber auch zum ersten Mal einen Ultra refinished. Wow! Denkt der ambitionierte Läufer, das ist doch was. Ja, vielleicht wenn ich die ganze Strecke gelaufen wäre, aber ich bin auch Teile gewandert. Gefühlt bin ich auf der Strecke vereinsamt, habe mich fast verlaufen und bin total ausgehungert zur Staffelübergabe erschienen. Ulrich war froh mich endlich begrüßen zu können.

Im Herbst der Berlin Marathon. Wir hatten große Ziele und wollten zu viert starten, gute Zeiten laufen und gemeinsam viel Spaß haben. Leider waren Thomas und Jörg verletzt und konnten nicht starten bzw. gar nicht mitreisen. Das Wochenende entwickelte sich trotzdem sehr positiv, wir hatten eine schöne Zeit. Die Damen hatten den Zeitplan fest im Griff und alles wurde gut. Die Stimmung an der Strecke war trotz des Regenwetters sehr gut, die Helfer an der Stecke wie immer sehr freundlich und eine Massage bei km 35 hat mich ins Ziel gebracht.

Direkt nach der Ziellinie bin ich in ein Motivationsloch gefallen. Ich wollte nie mehr einen Marathon laufen, nur noch Gesundheitsläufe unternehmen und beim Frankfurt Marathon ganz groß als Fotograf rauskommen! Meistens kommt es anders als man denk.

Bereits in Berlin hat mich Achim Wricke von InterAir auf den Brezellauf in Frankfurt angesprochen, er benötige noch ein paar Bremsläufer und ob ich denn nicht aushelfen könne. Bremsläufer, das hört sich sehr gut an, passt super in mein derzeitiges Läuferprofil. Da bin ich dabei. Mit Freunden haben wir dann die 5 km gerockt. Hat riesig Spaß gemacht. Danke Achim. Wir sehen uns 2018 wieder.

Meine Top’s für 2017:

Film: Why Him mit James Franco Regie:John Hamburg

Serie: Designated Survivor mit Kiefer Sutherland (24)

Buchtipp: China Study von T.Colin Campbell

Nebular Fire Runners‘ Headlamp

Warum eine Stirnlampe? Dafür gibt es eigentlich zwei Gründe. Erstens: Die passive Sicherheit, man wird bei Dunkelheit früher wahrgenommen. Zweitens: Der Lichtkegel ermöglicht ein gefahrloses Laufen bei Dunkelheit.

Im Winter habe ich mir die Lampe zugelegt und auch ein paar Mal getestet, so richtig begeistert war ich damals nicht, denn man trägt sie ja am Kopf (ist sinnvoll). Mützen und Hütte kann ich eigentlich nicht ab, habe immer das Gefühl, die engen mich ein. Aber die Sicherheit geht vor und außerdem wollte ich bei den Bieler Lauftagen starten und meinen ersten Ultra absolvieren. Start 23 Uhr Abends, also in der Nacht!

Jedenfalls habe ich mich für die Nebular Fire entschieden und das war richtig!

Die Leuchtdauer ist bis 25 Stunden, der Lichtkegel ist individuell einstellbar. Fünf verschiedene Laufeinstellungen sind je nach Umgebungslicht wählbar. Durch das sogenannte RunWave System, kann durch wischen vor der Linse, die Helligkeit verändert werden. Das lästige Knöpfe suchen entfällt.Der Lampenkopf lässt sich justieren.

Obwohl das Batteriefach (Akku) vorne integriert ist, lässt sich die Nebular, wegen ihres geringen Gewichtes (87g), sehr einfach tragen. Bei maximal 192 Lumen ist die Reichweite 41 m, bei einer mittleren Einstellung reicht der Lichtkegel bis 25 m (80 Lumen bis 6,5 Stunden). Diese Einstellung habe ich für den Nachtlauf in Biel gewählt. Der Lichtkegel war gleichbleibend stabil, die gefühlte Sicherheit beim Laufen hervorragend. Bei Asphalt und Beton total unproblematisch, auf Naturwegen fehlte mir die Erfahrung, manchmal hatte ich die Schattierungen falsche interpretiert. Nach einigen km gewöhnt man sich sehr gut an Lichtverhältnisse. Ich habe die Stirnlampe ca. 4 Stunden am Stück getragen (genutzt) und bin sehr zufrieden. Der Tragekomfort ist dank eines 25 mm breiten Mesh Bandes angenehm.

Aktueller Preis: 60 US$ Nathan Sports Farbe: Blau und Grau
https://www.nathansports.com/nebula-fire-runners-headlamp-5100n
Bewertung: 10/10 Punkten

Dolce Vita – Das schöne Leben während der Weihnachtszeit

Nach meiner Teilnahme am Athen Marathon am 13. November habe ich mein Trainingspensum erheblich reduziert und eine 8 wöchentliche Regenerationsphase eingelegt. Regeneration ist gut und bereitet den Körper auf das nächste Trainingspensum bzw. Leistungslevel vor, aber irgendwie hat mein Körper das wohl falsch verstanden.

So wie der Saturn einen Ring um seine Äquator sein eigen nennt, so besitze ich jetzt auch eine Ring um die Körpermitte. Allerdings is mein Airbag nicht aus Fels und Eis sondern aus Lebkuchen und Dominosteinen. Irgendwie bekommt mir der Müßiggang nicht.

Müßiggang ist nicht der richtige Ausdruck, denn von Weihnachtsmarkt zu Weihnachtsmarkt und von Festessen zum Nächsten das ist natürlich auch anstrengend und muss richtig geplant werden. Stell dir vor, du sitzt an einem gedeckten Tisch und hast keinen Hunger. Leckerer Gänsebraten mit Knödel und Rotkohl und kein Appetit. Ja, was nun? Käsefondue und Raclette, alles gehört auf den Winterspeiseplan. Ein Glas Wein zum Essen und noch ein Dessert. Da bleibt auch noch das Schokolade verkosten. Ich habe gehört, wenn man beim Schokolade essen leicht springt, dann bleiben die Kalorien nicht an der Hüfte hängen.

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(Der Schokoladentester von Georg Bernardini ISBN 978-3-00-039820)

Alles nur Gerüchte! Endlich ist es Januar und die Zeit der Festlichkeiten is vorbei. Ich erinnere mich noch wage an ein geregeltes Läuferleben.

Nach dem Motto: Läufer werden im Winter gemacht, Jogger im Sommer, beginne ich mit dem Training. Zum Glück ist der Winter noch neun Wochen lang und vielleicht wird das nach was mit mir. Die Belastungen langsam und regelmäßig steigern, das Trainingsprogramm wird auf meine Ziele abgestimmt und los geht’s.

Die erste Trainingswoche liegt bereits hinter mir und heute habe ich das tolle Winterwetter zu einem 16 km Lauf genutzt. Wobei Laufen, das war mehr groven! Auf alle Fälle hat es riesig Spaß gemacht. Bewegung tut einfach gut und macht jede Menge Appetit – auf mehr Laufen!

Grundlagenausdauer, Stabitraining und Indoor Cycling werden nich die nächsten sechs Wochen begleiten und dann habe ich noch drei Wochen um mich speziell auf den ersten Frühjahrsmarathon, in Barcelona, vorzubereiten. Ich freue mich jetzt schon auf den Zieleinlauf. Jeder Marathon ist ein Geschenk.

Ich wünsche euch viel Spaß im Training und viel Glück bei der Umsetzung euere Ziele für das Jahr 2017.

Erinnerungen an das Läuferjahr 2016

2016 war für mich ein herausragendes Läuferjahr, zum eine gehöre ich nun zum „exquisiten Kreis der Six Star Finisher“ – dazu komme ich später- und zum anderen habe ich mir sehr viele Gedanken über ein ideales Verhältnis von Training und Regeneration gemacht. Denn das beste Training nutzt nichts, wenn du während der Vorbereitung auf ein für dich wichtiges Rennen durch Verletzungen zurückgeworfen wirst oder vielleicht sogar an „deinem Tag“ nicht starten kannst.

Nimm dir Zeit für dich, höre in deinen Körper und verplane nicht jede Kleinigkeit, denn eine PB lässt sich zwar planen aber die Umsetzung ist dann doch noch mal etwas anderes. 2016 hat mir gezeigt, wie wichtig es ist, gut für sich zu sorgen und bewusst zu bleiben, sich immer wieder zu reflektieren und dann den Blick auf das wirklich wichtige zu werfen, Kraft zu tanken und nach vorne zu schauen. Raus gehen in die Natur um einfach nur zu Laufen,
daraus schöpfe ich meine Kraft, meine Gelassenheit und die Klarheit meiner Gedanken.

Manchmal muss es auch mal was Neues sein. Die deutsche Meisterschaft im Treppenlauf, der SkyRun Messe Turm Frankfurt.

Durch meine regelmäßige Teilnahme an den Sonntagsläufen der Adidas Runner Frankfurt habe ich viele junge, begeisterungsfähige Läufer kennengelernt. Hier kann ich als alter Hase meine Erfahrungen weitergeben und bekommen nebenbei eine Art „Frischzellenkur“. Neben drei Laufterminen pro Woche stehen auch regelmäßig events auf dem dem Programm, einer davon war die Teilnahme am SkyRun. Ein sehr schön organisierter, extrem anstrengender Wettkampf. 1202 Stufen, 61 Etagen ca.222 Meter in die Höhe.

Das highlight des Jahres war jedoch die Teilnahme am 120. Boston Marathon im April. Abflug am Donnerstag in Frankfurt bei frischen 10-12 Grad Celsius, Temperatur während des Rennens 26 Grad Celsius, Sonne pur, Gegenwind auf den letzten 15 km, eine fantastische Stimmung an der Strecke die jeden Läufer über die Ziellinie getragen hat. Vielleicht mein bisher schwierigster Marathon.

Tokyo, London, Boston, Berlin, Chicago und New York. Was haben diese sechs Großstädte gemeinsam? Alle sind Touristenmagnete und durch ihre Strassen führt jeweils einer der World Marathon Majors. Jahr für Jahr nehmen hier tausende von Athleten an den Rennen teil, aber nur gut 800 Läufer aus 60 verschiedenen Nationen gehören zum exquisiten Kreis der „Six Star Finishers„, die alle sechs Majors erfolgreich absolviert haben. Überglücklich. Ziel erreicht, ich bin seit April einer davon.

Vier weiter Teilnahmen an Marathon Rennen stehen für 2016 in meinem Buch: JVA Darmstadt, Basel Marathon, Frankfurt Marathon und zum Jahresabschluss der authentic Athen Marathon.

Von Marathon nach Athen zu laufen gehört unbedingt auf die to do Liste eines Läufers, hier wurde der Marathonlauf 1896 bei den ersten olympischen Spielen der Neuzeit „erfunden“. Heute läuft man auf einer für die olympischen Spiele 2004 neu ausgebauten, vierspurigen Schnellstrasse von Marathon nach Athen mit Ziel im Panathenaic Stadion, dem alten Olympia Stadion.

Natürlich habe ich mir auch für 2017 ein paar Ziele gesetzt, um hierfür den nötigen Motivationsschub zu erhalten, habe ich mein Equipment erweitert. Unter anderem mit der Polar M600, einer Runners‘ Headlamp (Nebular Fire) von Nathan und auch ein Paar neue Laufschuhe, Adidas Raven. Testberichte werden folgen.

Meine Top’s für 2016

Ernährung: Basenfasten nach der Wacker-Methode
Serien: House of Cards (Vergleiche mit Donald Trump sind angebracht)
Buchtipp: Der Schokoladenteaster von Georg Bernardini
Film: Ewige Jugend von Paolo Sorrentino

Eine Woche Basenfasten nach der Wacker-Methode

Zuerst ein Paar Worte zur Begriffsdefinition.

Was ist Basenfasten – Die Wacker- Methode?

“ Die Methode basenfasten wurde im Jahr 1997 von Familie Wacker aus Mannheim entwickelt und ist keine Therapieform, sondern eine zeitlich begrenzte Ernährungsweise, die den Umstieg in eine dauerhaft gesunde Ernährung und Lebensweise erleichtert. Basenfasten – Das ist das Fasten mit mit Obst und Gemüse – also ein Fasten mit Biss.

Sie erhalten während Ihrer Kur alles, was der Körper basisch verstoffwechseln kann, das sind im wesentlichen Obst, Gemüse, Salate, Kräuter; Pilze, Kartoffeln und viele Nüsse. Zubereitet mit hochwertigen Ölen lassen sich daraus köstliche Gerichte zaubern, so dass Sie, wie jeder andere Hotelgast vom Frühstück bis zum Abendessen einen gedeckten Tisch mit dem regionalen Obst- und Gemüseangebot vorfinden. Die Köche in Ihrem basenfasten Hotel sind speziell darauf geschult.“

(aus „Meine basenfasten Kur“ ; Sabine Wacker)

Das Ziel

Ziel ist es, sich während der Fastenwoche völlig frei von tierischem Eiweiß und von Getreide zu ernähren. Durch das Weglassen säurebildender Nahrungsmittel können sich z. B. die Verdauung verbessern oder sogar Allergien zurück bilden.
Während des basenfastens wird der Stoffwechsel angeregt, eingelagerte Säuren können mobilisiert werden und müssen danach nur noch ausgeschieden werden, hier hilft eine Darmreinigung. Diese sollte alle zwei bis drei Tage durchgeführt werden um Gärungen im Darm zu verhindern.
Ein weiteres Ziel der Kur ist eine dauerhafte Umstellung der Ernährung auf eine basenreiche und vitalstoffreiche Vollwertkost.

Der Speiseplan

Frühstück: Eine Variation des basischen Müslis

Mittagessen: Ein bunter Rohkostsalat der Saison, danach ein Gemüsegericht

Abendessen: Eine Gemüsesuppe der Saison und/oder Gemüse der Saison

Getränke: Ingwerwasser, Verdünnte Kräutertees und stilles Mineralwasser (insgesamt 2,5-3 Liter täglich trinken)

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( Das Auge isst mit; aus der Küche von Dieter Riedelbauch)

Die Sieben Tage Kur

Die einzige Vorbereitung auf das Basenfasten, ist das rechtzeitige Weglassen von Koffein. Ich habe somit die letzten 3-4 Tage auf Kaffee und meistens auch auf Grünen Tee verzichtet. Während des Fastens könnte es zu Entzugserscheinungen wie Kopfschmerzen und Kreislaufschwächen kommen, ich hatte diesbezüglich allerdings keine Probleme.
Anreisetag war Samstag, Abendessen noch „normal“, im Landhotel Riedelbauch wurde Brot und hausgemachter Kräuter- und Knoblauchkäse serviert.

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Mit einem leichten Frühstück (Obst) am nächsten Morgen beginnt die sieben tägige basenfasten Kur. Heute steht auf dem Programm: ein Fußbad, eine lange Wanderung und Darmreinigung!

Während der basenfasten Kur sollte man auf Leistungssport verzichten. Ich habe das Gefühl, die Glykogenspeicher leeren sich, also wenn schon Training dann im Fettstoffwechsel Bereich (Trainingsbereich 2). Die ersten fünf Tage vergehen sehr ruhig und ohne Stress. Der Körper gewöhnt sich an die basische Ernährung, kein Füllegefühl, die Verdauung funktioniert sehr gut. Ab und zu kommt etwas Hungergefühl auf, als Zwischenmahlzeit haben wir umgeschwefelte Trockenfrüchte und Wallnüsse eingepackt, das hilft und trinken, trinken und nochmal trinken.

Am Donnerstag verzichte ich auf die dritte Darmreinigung und lasse mir bei den Mahlzeiten noch einen Nachschlag servieren. Das Hungergefühl lässt nach – „ich baue wieder auf!“

Am Freitag möchte ich das hügelige Gelände für einen längeren Trainingslauf nutzen. 15,2 km bei ca. 400 HM habe ich locker bei 5:30 min/km Schnitt absolviert.(Trainingsbereich 3)

Heute wird die Verdauung langsam an tierisches Eiweiß herangeführt. Zum Frühstück, im Müsli zwei Löffel Joghurt, zum Mittagessen ein Stück Seibling und zum Abend ein Grillteller (nur Gemüse und Kartoffel).

Am Samstag ist Abreisetag, schade die Woche ist schon wieder vorbei. Ich habe die Woche bei Riedelbauch’s sehr genossen. Es war eine lehr- und abwechslungsreiche Woche mit vielen Gesprächen über Ernährung und deren Auswirkung auf unsere Gesundheit im allgemeinen und im speziellen, über Warenkunde – wie kann mein Körper die Nährstoffe am besten nutzen.

Mein Resümee: Die Woche hat mir sehr gut getan, ich fühle mich sehr entspannt und erholt! Bei Riedelbauch’s ist man sehr gut aufgehoben. Das Preis/Leistungsverhältnis stimmt. Eine Woche basenfasten in Kleinwendern kann ich nur empfehlen.

Mein Wochenprogramm:

Samstag: Anreise

Sonntag: Fußbad, 3 Stunden Wanderung, Darmreinigung, Physiotherm Kabine

Montag: „Leberwickel“, Massage, 9,2 km leichte Dauerlauf, Wandern

Dienstag: Fußbad, Wandern, Physiotherm Kabine, Darmreinigung

Mittwoch: „Leberwickel“, 11,7 km leichter Dauerlauf, Honig-Massage, Wandern,

Donnerstag: Fußbad, Wandern, Physiotherm Kabine

Freitag: 15,2 km Herzkreislauf Training mit Bergaufläufen, Wandern

Samstag: Abreise

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PS. Wandern mit Haylie! Alternative zum Wandern, MTB Strecken und Skilanglauf im Winter.

Erstes Ziel erreicht

Als spät startender „Hobbyläufer“ ist es mein Ziel, an für mich interessante Veranstaltungen erfolgreich zu starten. Erfolgreich heißt, gut vorbereitet zu sein und mit Spaß den Lauf zu finishen. Wobei der Spaß auch manchmal Schmerzen verursachen kann. Im Ziel angekommen sind diese „Schmerzen“ dann auch wieder schnell verflogen und der Stolz auf das erreichte überwiegt.

Mit meinem Zieleinlauf beim diesjährigen Boston Marathon habe ich eines meiner großen Ziele, als Läufer, erreicht und alle Marathon Majors gefinished.

Die Abbott World Marathon Majors ist eine Serie der sechs größten und renommiertesten (Marathon-) Laufveranstaltungen der Welt, im Jahresverlauf starten die Teilnehmer in Tokyo, Boston, London, Berlin, Chicago und New York.

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worldmarathonmajors.com/marathon-stars/six-star-finishers

Sicherlich starten die Läufer nicht an allen Majors innerhalb eines Kalenderjahres. Für die Amateure ist das eher ein finanzielles Problem und für die Profis, ein Qualitätsproblem, denn auch sie können nicht über zehn Monate in Topform sein bzw. keine sechs Rennen auf Weltklasse Niveau beenden. So habe ich für das Erreichen meines Zieles ca. 4 ½ Jahre benötigt. Die Planung und Anmeldung für New York Marathon begann sogar schon im Frühjahr 2011.

Für mich sind die Majors immer das Highlight des Jahres, zum einen wegen der Reise (-eindrücke) und zum anderen wegen des „Zeitplanes“. Am Wettkampftag fit und gesund an der Startlinie zu stehen, ist über eine längere Zeitspanne sicher für jeden eine Herausforderung. Planung und Disziplin sind hierbei nicht nur im Training wichtig. Regeneration und Ernährung sind die entscheidenden Faktoren. Hier habe ich sehr viel ausprobiert und bin für mich viele neue Wege gegangen. Wärmebehandlungen, regelmäßige Massagen und eine Umstellung der Ernährung sind einige Punkte auf der To-Do Liste.

Was bleibt, sind neue Ziele.

Ich bin noch nicht in Afrika und Australien gelaufen. Der Two Oceans in Südafrika und der Melbourne Marathon schwirren noch in meinem Kopf herum, dazu gehört auch der Wunsch, ein zweites Mal in New York zu starten und dann die Mutter der Marathons „Athen“. Europa ist groß und viele Veranstaltungen suchen Teilnehmer. So lange es Spaß macht, laufe ich weiter.

In diesem Sinne verbleibe ich mit Emil Zatopek: „Wenn du laufen willst, dann lauf eine Meile. Willst du aber ein neues Leben, dann lauf Marathon.“

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Das etwas andere (Lauf-)Souvenir.

Der letzte Schliff- „Trainingslager auf Föhr“

Es ist wieder so weit, Osterferien und Urlaub auf meiner Lieblingsinsel Föhr. Dieses Jahr leider nur eine gute Woche, Zeit für 6 Trainingseinheiten. Geplant sind Läufe am Stand und in den Dünen. Auf der Insel kommt der Wind immer von vorne, so wie immer! Also nichts Neues!!

Letztes Jahr hatte ich zu diesem Zeitpunkt meinen Saisonstart bereits hinter mir, Tokyo gefinished und für den 4. Föhr Marathon gemeldet. Jetzt möchte ich die letzten harten Trainingseinheiten absolvieren um bestens für Boston vorbereitet zu sein.

Geplant ist ein Rhythmus 3+1, d.h. das Verhältnis von Trainings- und Ruhetagen. Zwei lange Läufe von mindestens 30km bilden das Herzstück des Trainingsplans. Die Trainingsmischung aus langen und schnellen Läufen, d.h. aerob zu anaerob sollte bei etwa 80:20 liegen.

Mein Programm sieht folgendermaßen aus:

Tag 1: Tempotraining oder Intervalle (10-15 km)
Tag 2: Langer Lauf (30-35km)
Tag 3: Auslaufen inclusive work out (10km)
Tag 4: Massage und Sauna evtl. auch Schwimmen

Um mein Trainingsprogramm zu tracken benutze ich zum ersten Mal die Laufapp Strava.com. Hier kann ich vielleicht auch mein Intervalltraining aufzeichnen bzw. auswerten.

Erste Versuche auf Strava: langer Lauf

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www.Strava.com

Trainingsplan erstellen und umsetzen sind zwei Paar Schuhe, so war es auch letzte Woche. Abhängig vom Wetter (starke Windböen bis 95 km pro Stunde) und der „Freizeitplanung“ habe ich dann etwas umdisponiert.

Bei Rückenwind (sehr selten) musste ich aufpassen die Geschwindigkeitsbegrenzung von 30 km einzuhalten (haha). Bei Gegenwind am Südstrand ging der Puls um bis zu 28 Schlägen hoch, so wurde aus extensivem Dauerlauf eine anaerobe Einheit. 1,5km Vollgas, fühlte sich an wie bergauf laufen.

Bei diesem Schmuddelwetter war ich zum ersten Mal über die Kapuze der hurrican 110 glücklich. Bei starkem Wind und Regen, die Regentropfen piksten wie Nadelstiche, zog ich schützend die Kapuze über den Kopf. Das war ein angenehmes Gefühl und ich konnte meinen 30er zu Ende laufen. So muss eine Windjacke sein!

26.03.: 30,1 km 5:50 min/km
27.03.: 11,1 km 5:15 min/km, 10x 400-500 m Intervalle
28.03.: 12,3 km 5:50 min/km
30.03.: 13,6 km 5:14 min/km, 6x ca.1.000 m Intervalle
31.03.: 30,0 km 5:49 min/km
01.04.: 9,6 km 6:05 min/km

Alles in allem bin ich mit meinem Training sehr zufrieden, ich bin in 7 Tagen noch nie so viel gelaufen. Das Trainingspensum fiel mir leicht, die Regeneration hat gut funktioniert. Jetzt habe ich noch 2 Wochen bis zum Start in Boston. Die Vorfreude steigt.

Ein Trainingslauf mit 4800 Gleichgesinnten

Den Trainingsalltag vergessen, mit Freunden treffen und das schöne Laufwetter genießen, das war die Motivation zur Teilnahme am 14. Frankfurter Halbmarathon, 5 Wochen vor meinem Start beim 120. Boston Marathon.

Thomas und Marc hatten Halbmarathon Premiere und waren etwas nervös, Jörg und ich wetteiferten, wer wohl den größeren Trainingsrückstand habe und wie wir das „Rennen“ angehen wollen. Für mich waren die letzten Wochen, was das Training angeht recht durchwachsen. Mit dem Regenwetter und dem Gegenwind konnte ich nicht wirklich umgehen und hatte meinen Trainingsplan völlig über den Haufen geworfen und einfach nur gekämpft.

Was ich heute versuchen wollte: 10-15 km Tempolauf und dann gemütlich zu Ende rollen, vielleicht auch ein Gruppe mit gleichem Tempo finden und im Windschatten laufen. Das war der Plan!

Die ersten 3 km sind relativ eng und jeder versucht sein Tempo zu finden, danach ist das Feld sortiert und bei mir läuft es rund! Tempo ist wie gewünscht, alles gut.

Am Main überholen mich lautstark schnatternd 3 Läufer, der eine trägt eine Laufjacke Kossmann 3,0. Ich wundere mich schon, ist doch viel zu warm für diese Winterjacke, der wird sich zu Tode schwitzen. Schon lässt er sich zurückfallen und ruf mir zu: „Hallo Klaus, viel Spaß beim Lauf“, es ist Jost Wiebelhaus. Ich glaube er begrüßt heute alle seine Kunden, läuft nur kurz mit ihnen mit und wandert bis zum Ziel. Naja, dann passt das auch wieder mit der Winterjacke!

Der Wind kommt von Osten, am Mainufer haben wir Gegenwind. Windschatten wäre jetzt sehr schön aber leider nicht zu finden, dafür scheint die Sonne. Alles bestens. Bei 10 km liege ich voll im Plan, also das Tempo beibehalten und noch 5 km durchhalten.

An der Getränkestation auf der Isenburg Schneise lasse ich mir jede Menge Zeit, trinke 2 Becker Wasser und laufe gemütlich weiter, 15 km locker bei einer Pace von unter 5 min/km – Tagesziel erreicht.

Etwa bei km 16,5 ist die Kehrtwende und es geht dem Ziel entgegen. Ich schaue mir meine Mitläufer an und wundere mich über den ein oder anderen. Direkt vor mir überprobiert einer so stark, dass er auf dem Obermaterial läuft – wie kann man seine Schuhe nur so quälen. Der „Holzfäller“ sollte sich mal beraten lassen oder einen Trainer nehmen, geht mir durch den Kopf. Zur gleichen Zeit werde ich „elfenhaft“ von einer jungen Dame überholt, klasse Laufstil und ein tolles Outfit. Sie ist jetzt ca. 10 m vor mir, der ideale „Zugläufer“ und ich erhöhe mein Tempo wieder. Den letzten km laufe ich unter 4 Minuten und im Ziel bedanke ich mich artig für ihre Unterstützung. Danke Maleen!

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Mit dem heutigen Start habe ich mein Ziel erreicht und mir Motivation für die nächsten 5 Trainingswochen geholt, die Vorfreude auf Boston steigt. Ich werde zeitnah berichten!